Katharina Leonore Goebel

Katharina Leonore Goebel

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Katharina Leonore Goebel

Katharina Leonore Goebel wurde als jüngstes von vier Geschwistern in Rosenheim geboren und wuchs in Prien am Chiemsee auf. Seit dem sie sich erinnern kann, wollte sie Schauspielerin werden. Als sie als Teenager im lokalen Programmkino arbeitete, war sie fasziniert von der großen Kinoleinwand und den Welten, die sich durch dieses Medium für sie auftaten. Schon während der Schulzeit spielte Katharina Leonore Goebel Theater und sammelte erste Erfahrungen auf der Bühne. Direkt nach der Schule stand Katharina Leonore Goebel erstmals vor der Kamera. Mit 19 Jahren spielte sie in dem Kurzfilm DANIELS ASCHE des damals noch an der HFF München studierenden Regisseurs Boris Kunz. Der Film feierte bei den Internationalen Hofer Filmtagen 2010 seine Premiere. Nach einigen Vorsprechen an verschiedenen Schauspielschulen, studierte Katharina Leonore Goebel ab 2014 Schauspiel an Hochschule für Musik und Theater in Rostock und professionalisierte sich hier mit Blick auf ihren Berufswunsch. Von 2014-2016 war die Schauspielerin festes Ensemblemitglied am Theater Heilbronn und spielte hier in einer Vielzahl klassischer und zeitgenössischer Stücke, einige auch im Bereich der Performance und des Musiktheaters. So war sie 2016 in der Performance LIBRARY (Regie: Tiago Rodriguez) am Staatstheater Wiesbaden in Kooperation mit dem Theatro Nacional d. Maria II in Lissabon zu sehen.


Ab 2016 wagte sie den den Sprung ins Ungewisse und lies die festen Strukturen des Theaters vorerst hinter sich, um freischaffend und vielfältiger künstlerisch arbeiten zu können. Sie war Mitbegründerin der Moderatorinnen-Gruppe FLUGWERK, die sich mit der Öffnung künstlerischer Arbeitsprozesse in den Darstellenden Künsten für das Publikum beschäftigt und bundesweit in Kooperation mit Produktions- und Spielstätten „Offene Proben“ durchführt. 2018 schloss die Schauspielerin eine berufsbegleitende Mediationsausbildung ab und absolvierte ein halbjähriges Volontariat beim Kompetenzzentrum für Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes. 2019 begann Katharina Leonore Goebel als Sprecherin zu arbeiten und Hörspielproduktionen u.a. mit Audible, dem Bayerischen Rundfunk und Deutschlandfunk Kultur aufzunehmen. Der Theaterbühne hat sie sie als Schauspielerin nie ganz verlassen und war in den vergangenen Jahren als Gast u. a. am Schauspielhaus Bochum, am Grillo-Theater Essen und am DNT Weimar sowie in Produktionen der Freien Szene in München und Berlin zu sehen.


2012 war Katharina Leonore Goebel erstmals in dem ARD-Film DAS LEBEN IST EIN BAUERNHOF (Regie: Thomas Kronthaler) im Fernsehen zu sehen. Hierin spielte sie direkt in einer Hauptrolle die eigenwillige Abiturientin „Kathi“, die kurz vor ihrem Abschluss steht und plötzlich einen Bauernhof erbt, den sie nicht verkaufen möchte. Bei den Kritikern stach Katharina Leonore Goebel in dem Film besonders positiv hervor und zog bereits bei ihrem Einstand die Aufmerksamkeit des Publikums auf sich. Es folgten weitere Auftritte unter anderem in der ZDF-Serie KÜSTENWACHE (2015) oder dem ARD-ZÜRICHKRIMI (2018). 2020 war Katharina Leonore Goebel in einer Hauptrolle des ZDF-Filmdramas DAS TAL DER MÖRDER (Regie: Peter Keglevic) zu sehen. 2021 folgte ein Aufritt in einer Episodenhauptrolle in der ZDF-Kultreihe SOKO WISMAR (Regie: Oren Schmucker).


Seit Sommer 2021 steht Katharina Leonore Goebel in einer durchgängigen Rolle als Kommissarin „Sophia Strasser“ für die ARD-Erfolgsserie WATZMANN ERMITTELT vor der Kamera. Sie spielt hierin die neue Kollegin an der Seite der beiden Kommissare „Beissl“ (Andreas Giebl) und „Paulsen“ (Peter Marton) auf dem Berchtesgadener Revier. Hierzu stellt die Schauspielerin fest: „Sophia Strasser ist eine Macherin mit bayerischem Bodensatz. Mit einer so starken und humorvollen Frauenrolle ins Watzmann-Team einsteigen zu dürfen, ist für mich als Schauspielerin ein echtes Geschenk."


Ihr Kinodebüt feierte Katharina Leonore Goebel 2011 mit der Kinokomödie TRANS BAVARIA (Regie: Konstantin Ferstl). Der Film wurde bei den 45. Internationalen Hofer Filmtagen uraufgeführt und mit dem „Bild-Kunst-Preis“ ausgezeichnet. Bei den Biberacher Filmfestspielen 2011 war er für den „Debütbiber“ nominiert.

2011 arbeitete Katharina Leonore Goebel erneut mit dem Regisseur Boris Kunz zusammen und spielte in dessen Kinofilm DREI STUNDEN, der auf dem Filmfest München 2013 seine Premiere feierte. 2019 war Katharina Leonore Goebel in dem gefeierten Komödie FRAU STERN (Regie: Anatol Schuster) zu sehen. Der Film feierte Premiere beim Max-Ophüls-Filmfestival und wurde beim „Achtung Berlin Filmfest“ als „Bester Spielfilm“ ausgezeichnet. Der Kurzfilm GOLDILOCKS (Regie: Philipp Straetker) in dem sie die Hauptrolle übernahm, schaffte es u.a. auf die Shortlist der BAFTA Student Film Awards.


Ihr Interesse für komödiantische Figuren sowie ihr Spektrum an deutschen Dialekten bewies Katharina Leonore Goebel seit Oktober 2021 in der NDR-Satiresendung „Extra 3“, in der sie als „Schwester von“ die Verwandte von verschiedenen Personen aus der Politik spielte.

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