Isabella Parkinson

Isabella Parkinson

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Isabella Parkinson

Am 27.03.2021 zeigt das Erste mit ALLMEN UND DAS GEHEIMNIS DER EROTIK (Regie: Thomas Berger) die vierte Verfilmung der Martin Suter Bestseller-Reihe rund um die Figur „Allmen“. An der Seite von Samuel Finzi und Heino Ferch spielt Isabella Parkinson seit 2017 durchgehend die Rolle der „Maria Moreno“. Als schlagfertige Freundin steht sie „Carlos“ und dessen Chef „Allmen“ mit Rat und Tat zur Seite und komplettiert somit das skurrile Trio, das sich in einer bunten Mischung aus Komödie und Thriller immer wieder neuen Abenteuern zu stellen hat.


Für April 2021 sind für Isabella Parkinson die Dreharbeiten von Pedro Martins Abschlussfilm EIN JAHR ZWEI WINTER geplant. Sie spielt in der Independent-Produktion eine Journalistin, die im gerade wiedervereinten Berlin im politischen Exil lebt. Als die Demokratie in dem fiktiven Südamerikanischen Land allmählich wiederkehrt, soll sie bei der Aufarbeitung vor Ort helfen und zurückkehren. Für Isabella Parkinson ist dies ein Film mit einer besonderen Bedeutung, denn in Rio de Janeiro wurde sie geboren und erlebte die Zeit der Militärdiktatur in Brasilien (1964-1985) hautnah mit. 1990 stand Isabella Parkinson erstmals in Rio de Janeiro auf der Bühne. Am Teatro Municipal spielte sie in MATTOGROSSO unter der Regie von Gerald Thomas, der bei ihr den Wunsch entfachte Schauspielerin zu werden. Mit 19 Jahren ging sie nach New York und ließ sich unter anderem am Lee Strasberg Theatre and Film Institute ausbilden. 1991 zog sie nach Wien und spielte am Akademietheater unter der Regie von Thomas Reisinger in DAS SCHLOSS. Von 1993 bis 1997 gehörte Isabella Parkinson zum festen Ensemble der Berliner Volksbühne, wo sie die Arbeit mit dem Regisseur Frank Castorf entscheidend prägte. Sie spielte in Stücken wie DER GUTE MENSCH VON SEZUAN (Regie:  Andreas Kriegenburgan), DIE SACHE DANTON (Regie: Frank Castorf) oder DIE FALSCHE ZOFE (Stefan Bachmann). Außerdem spielte sie Hauptrollen in FRANZISKA (2000, Regie: Christina Paulhofer) am Schauspielhaus Hannover oder in MENSCHEN IN FALSCHEN ZUSAMMENHÄNGEN (2006, Regie: Peter Kastenmüller) am Maxim-Gorki-Theater in Berlin. Seit 2006 arbeitet Isabella Parkinson auch in Brasilien und spielte in zahlreichen Theater- und Fernsehproduktionen. 2018 feierte sie in Berlin ihr Debüt als Regisseurin und Autorin mit der autobiografisch geprägten Performance LOW RISK-A STATE OF MIND, die im März 2020, kurz vor dem erste Corona-bedingten Lockdown in Salvador (Brasilien) eine Premiere in portugiesischer Sprache feierte.


In den 90er Jahren prägte Isabella Parkinson in Deutschland zahlreiche Film- und Fernsehproduktionen. Der endgültige Durchbruch gelang ihr 1997 in der charismatischen Rolle als palästinensische Terroristin und Flugzeugentführerin in dem Doku-Drama TODESSPIEL unter der Regie von Heinrich Breloer. Noch im selben Jahr folgte mit DIE APOTHEKERIN einer der erfolgreichsten Kinofilme Rainer Kaufmanns. An der Seite von Katja Riemann, Jürgen Vogel und Richy Müller spielte Isabella Parkinson die Haushälterin Margot, eine zentrale Figur in der skurrilen Geschichte.


Es folgten weitere Kinohauptrollen unter anderem in DAS MERKWÜRDIGE VERHALTEN GESCHLECHTSREIFER GROßSTÄDTER ZUR PAARUNGSZEIT (1998, Regie: Marc Rothemund), DUNCKEL (1998, Regie: Lars Kraume), FRAU2 SUCHT HAPPYEND (2000, Regie: Edward Berger), Die Hochzeitskuh (2001, Regie: Tomi Streiff - Beste Schauspielerin im Monte Carlo Film Festival), MARTHA UND DER FLIEGENDE GROßVATER (2005, Regie: Christin Schwochow) oder MEINE SCHÖNE NACHBARIN (2007, Regie: Peter Kahane).


Im Fernsehen ist Isabella Parkinson regelmäßig in bekannten Reihen wie TATORT, DER STAATSANWALT, Doppelter Einsatz - Die Wahrheit stirbt zuletzt (Regie: Dror Zahavi), Der Barcelona Krimi - Tod aus der Tiefe (Regie: Jochen Alexander Freydank) oder in Filmen wie VERHEXTE HOCHZEIT (Regie: Kaspar Heidelbach), POLIZEIRUF 110-FALSCHER VATER (Regie: Nils Wilbrandt), oder Danowski - Blutapfel (Regie: Markus Imboden) zu sehen.


Seit 2017 steht spielt Isabella Parkinson eine durchgehende Hauptrolle in der ALLMEN-Reihe unter der Regie von Thomas Berger.


Isabella Parkinson hat eine Tochter und lebt in Berlin.

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